bikeline Fahrradkarte 100 Schlösser im Münsterland

bikeline Fahrradkarte 100 Schlösser im Münsterland
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Routenplaner Fahrrad Maßstab 1:75.000 ISBN 3-85000-047-8 112 Seiten, Karten, Ortspläne,... mehr
Produktinformationen "bikeline Fahrradkarte 100 Schlösser im Münsterland"

Routenplaner Fahrrad

Maßstab 1:75.000 ISBN 3-85000-047-8 112 Seiten, Karten, Ortspläne, Übernachtungsverzeichnis, Ortsindex

Radeln durch die

Parklandschaft des Münsterlandes

– das bedeutet ruhige Wege abseits vom Verkehr, schmucke Fachwerkhäuschen, interessante Städte und natürlich die zahlreichen Schlösser und Herrensitze.
Diese Hundert Schlösser Radtour entführt Sie in die grüne Parklandschaft des Münsterlandes. Diese wird geprägt durch zahlreiche Wiesen und Weiden, knorrige Kopfweiden, schmucke Dörfer und Städtchen, Fachwerkhäuser, einsame, stattliche Gutshöfe und natürlich von unzähligen Wasserburgen, Schlössern und Herrensitzen, denen der Radweg seinen Namen verdankt. Das saftige, fruchtbare Tiefland, die Münstersche Bucht, liegt eingerahmt von den Ruhrhöhen im Süden und dem Teutoburger Wald im Norden. Im Herzen dieses Landstrichs befindet sich die Fahrradstadt Münster, die mehr Räder als Einwohner zählt. Die rund 1.300 Kilometer lange ausgeschilderte Radroute führt meist über ruhige Landstraßen und auf kleinen, schmalen Wegen – den typisch münsterländischen „Pättkes“ – und ist ein Muss für jeden begeisterten Radfahrer. Präzise Karten, zahlreiche Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region und ein umfassendes Übernachtungsverzeichnis – in diesem Buch finden Sie alles, was Sie zu einer Radtour entlang von den „100 Schlössern“ im Radelpark Münsterland benötigen.
Die Hundert-Schlösser-Radtour oder auch „100-Schlösser-Route“ durch die Parklandschaft des Münsterlandes weist seit dem Frühjahr 2001 etwas Neues auf: Die Strecken verlaufen auf dem Wabennetz des „Radelparks Münsterland“, einem einheitlich ausgeschilderten Radwegenetz mit mehr als 4.000 Kilometern. Die gesamte Region wurde in Waben eingeteilt, deren Nummern Sie auch auf den Schildern wiederfinden, welche an den Knotenpunkten der einzelnen Waben aufgestellt worden sind. Zwischendurch weisen Ihnen kleinere Schilder mit Fahrradsymbolen oder auch das 100-Schlösser-Symbol, den Weg. Dieses ehemals allein bestehende, aufgemalte Piktogramm der 100-Schlösser-Route (ein kleines, meist aufgemaltes Burgtor), das man allerorts an Laternenpfählen, Bäumen, Zäunen, etc. finden konnte, ist noch nicht entfernt worden, da zahlreiche ältere Kartenwerke noch den alten Routenverlauf darstellen. Dies kann natürlich vor Ort zur Verwirrung führen, weshalb wir Ihnen empfehlen, besonders intensiv auf die Karten zu achten. Die Waben machen vor allem für Radler Sinn, die kürzere Tagesausflüge unternehmen möchten. Diese können nämlich ohne Unterbrechung um eine Wabe herumfahren und kommen (hoffentlich) wieder beim Ausgangspunkt an. An den Schnittpunkten der einzelnen „Waben“ stehen dann jeweils wieder große, gut lesbare und detailliert beschriebene Schilder, mit Angabe von Nah- und Fernzielen – selbstverständlich in beiden Fahrtrichtungen. Für Radler, welche die Hundert-Schlösser-Radtour entlangfahren, soll das Wabennetz ebenso bei der Orientierung helfen. Wir haben für Sie die Nummern der Waben jeweils direkt neben die Hauptroute geschrieben. An den Knotenpunkten können Sie sich dann vergewissern, dass Sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Die Beschilderung und die Handhabung der Karten werden noch einmal genauer im nächsten Abschnitt erklärt.
Die Länge der gesamten Hundert-Schlösser-Strecke beträgt um die 1.300 Kilometer. Bei dieser enormen Länge ist es demnach sinnvoll, die Tour in Teilstücke aufzugliedern.
Die Wegequalität der Hundert-Schlösser-Radtour ist zum Großteil sehr gut. Die meisten Straßen und Wege sind asphaltiert. Es tauchen jedoch immer wieder unbefestigte Wegstücke auf, die dann zum Teil auch sehr schlecht zu befahren sind. Steigungen begegnen Ihnen nur selten und sind auf wenige Regionen beschränkt. Nur im Teutoburger Wald und in den Baumbergen müssen Sie mit leichten und starken Steigungen rechnen. Mit Autoverkehr haben Sie selten zu rechnen, da Sie meistens abseits großer Straßen radeln.
Wie schon in der Einleitung erwähnt, ist die Beschilderung des Münsterlandes eine besondere: Das gesamte Münsterland hat im Frühjahr 2001 ein neues, einheitlich ausgeschildertes Radwegenetz bekommen, welches sich „Radelpark Münsterland“ nennt. Dieses Netz besteht aus durchnummerierten Waben, die das gesamte Gebiet abdecken. An den Kreuzungspunkten sind große Schilder aufgestellt, denen Sie zahlreiche Informationen entnehmen können, wie zum Beispiel relativ genau Ihren Standort. Finden Sie auf dem Schild z. B. die Zahlen 17 und 141, durch einen Bruchstrich geteilt, ist dies der Weg, der an den beiden Waben 17 und 141 entlangführt. Zu Ihrer Hilfe haben wir diese Zahlen jeweils in den Karten, direkt entlang der Route dargestellt (blaue Bruchzahlen). Es ist möglich, dass die Reihenfolge (oben/unten) vertauscht ist und nicht mit der Beschilderung übereinstimmt. Da jedoch beide Zahlen nur auf jeweils einer Strecke in Kombination auftreten, tut es nichts zur Sache, ob die 17 oben und die 141 unten steht oder umgekehrt. Auf den großen Schildern finden Sie auch noch weitere Informationen. Auf dem Hauptschild, mit großem Pfeil versehen, ist immer das Fahrradsymbol und die Nah- und Fernziele mit Kilometerangaben angegeben. Auf dem unteren Zusatzschild ist zusätzlich das jeweilige Piktogramm der betreffenden Route(n) dargestellt. Da durch das Münsterland noch einige weitere Themen- oder Feriengebietsrouten führen, können Sie auch schon mal auf andere und auf mehrere Symbole gleichzeitig treffen. Sie orientieren sich auf diesen Schildern jedoch immer an dem Burgtor, dem Symbol der 100-Schlösser-Route. Zwischendurch finden Sie immer nur einfache kleinere Schilder, mit Fahrradpiktogramm und Pfeil ausgestattet. Hier ist der Blick auf die Karte dann wohl unvermeidlich.
Die zentrale Leitstelle des gesamten Projektes, die „Münsterland Touristik“ hat für Radler eigens eine Radler-Hotline eingerichtet. Dort können Sie Service-Leistungen in Anspruch nehmen, aber auch Verbesserungsvorschläge und Kritik loswerden. Man freut sich dort z. B. auch über den Hinweis, wo eine Beschilderung fehlt/abhanden gekommen ist. Kostenlose Radler-Hotline: 0800/9392919.
Die zentrale Stelle, die Ihnen Auskunft erteilen kann, ist die „Münsterland Touristik Zentrale“, Hohe Schule 13, 48565 Steinfurt, Tel. 02551/93 92 91, Fax: 02551/93 92 93, touristik@muensterland.com, www.muensterland.com.

Von Münster nach Warendorf 177/208 km

Aus der Radelstadt Münster geht es auf ruhigen Wegen hinaus ins grüne Münsterland. Sie können zum Beispiel über die sehenswerten Ortschaften Telgte und Everswinkel fahren, und die zahlreichen Fachwerkhäuser bestaunen. Oder Sie radeln auf teilweise unbefestigten Wegen entlang der Werse nach Albersloh und weiter nach Beckum. Weiter geht es dann in die südlichsten Ausläufer des Münsterlandes, natürlich immer wieder an zahlreichen Herrenhäusern und Schlössern vorbei. Die Landschaft wird, typisch münsterländisch, von weiten Wiesen und Weiden bestimmt, auf denen gemächlich Pferde, Kühe und Schafe weiden und grasen. Diese Park- und Weidelandschaft begleitet Sie noch bis Warendorf, der Stadt die vor allem wegen Ihrer erfolgreichen Pferdezucht bekannt wurde.
Auf diesem Bereich haben Sie kaum Steigungen zu bewältigen, fahren meist auf asphaltierten Wegen und teilweise direkt an kleinen Flüsschen entlang auch auf unbefestigter Strecke.

Von Warendorf nach Rheine 203/226/326 km

Auf dem nächsten großen Etappenabschnitt radeln Sie anfangs noch gemächlich entlang zahlreicher Pferdekoppeln durch die Parklandschaft des Kreises Warendorf. Bald darauf jedoch gelangen Sie an einige Steigungen, die in Erinnerung rufen, dass das Münsterland von deutschen Mittelgebirgen umschlossen wird. Bei Lienen erreichen Sie die Randbezirke des Teutoburger Waldes, der Sie bis Ibbenbüren mit teilweise starken Steigungen begleitet. Nach diesem etwas anstrengenderen Teil der Reise gelangen Sie wieder in flachere Regionen mit kleinen Flüsschen und idyllischer Moorlandschaft. Der Dortmund-Ems-Kanal quert kurz Ihren Weg und macht sich ins nahegelegene Emsland auf. Nun haben Sie bald das nächste große Etappenziel, Rheine, erreicht.
Auf diesem Abschnitt fahren Sie fast immer auf asphaltierten Wegen. Es sind zwar Steigungen zu bewältigen, jedoch können Sie diese meist in Ruhe, abseits des Autoverkehrs bewältigen.

Von Rheine nach Stadtlohn 303/316 km

Der nächste Abschnitt führt Sie nahe an die holländische Grenze und auch landschaftlich gleicht sich dieses Gebiet an die Niederlande an. Das Land ist hier, bis auf wenige Ausnahmen sehr flach. Die Region hat einiges Sehenswertes zu bieten, so sollten Sie sich zum Beispiel in Burgsteinfurt das Wasserschloss nicht entgehen lassen und können noch einen Abstecher ins „Bagno“ unternehmen, dem ehemaligen Lustgarten des Grafen zu Bentheim-Steinfurt. Weiter geht es ein Stück des Weges entlang der Ems, die hier wunderschön mäandrieren darf und vielfach auch noch weite Schwemmflächen im Uferbereich aufweist.
Sie befahren hier ab und zu Pättkes, d. s. kleine, unbefestigte Wege, die sich durch die Landschaft winden, ansonsten befinden Sie sich jedoch meistens auf asphaltierten Wegen. Einige kurze Steigungen sind vorhanden, ansonsten ist jedoch auch diese Region eher flach.

Von Stadtlohn nach Lüdinghausen 90/233/238 km

Auf diesem Streckenabschnitt befinden sich einige Burgen und Schlösser an der Route, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten, wie zum Beispiel die Wasserburg Gemen. Von dort aus geht es dann entlang der Grenze zu den Niederlanden – ein kurzer Abstecher ins Nachbarland bietet sich hier an. Nach der großen Runde über Bocholt und Borken gelangen Sie hinter Lembeck in die Hohe Mark, wo Sie einige Steigungen erwarten, kurz darauf erreichen Sie Haltern. Hier sollten Sie bei gutem Wetter eine Erholungspause am idyllischen Halterner Stausee einplanen. Bald darauf treffen Sie dann auf die Burg Vischering bei Lüdinghausen – eine alte Zugbrücke über dem Wassergraben, gewährt Einlass in den Burghof. Sie werden, außer in der Hohen Mark, kaum Steigungen vorfinden, sondern ruhige Wege, die teilweise durch schöne Wälder oder entlang von kleinen Flüsschen führen. Die Strecke ist großteils asphaltiert.

Von Lüdinghausen nach Münster 47/122/109/184 km

Auf dem letzten Etappenabschnitt sollten Sie sich unbedingt noch Zeit für die typischen Ortschaften der Baumberge nehmen, die vor allem durch den hellen Baumberger-Sandstein und zahlreiche Fachwerkhäuser bezaubern. Auf dem weiteren Weg liegen dann so bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie das prachtvolle Schloss Nordkirchen, das auch als „Westfälisches Versailles“ bekannt ist oder die Burg Hülshoff bei Havixbeck, eine der bekanntesten und romantischsten Wasserburgen Westfalens. Hier erblickte die bekannte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff das Licht der Welt, im Haus Rüschhaus bei Münster-Gievenbeck hatte die Dichterin dann ihren späteren Wohnsitz.
In den Baumbergen zwischen Billerbeck, Havixbeck und Nottuln tauchen, wie der Name schon verspricht, die einzigen nennenswerten Steigungen des Münsterlandes – selbstverständlich neben denen des Teutoburger Waldes – auf. Die reizvolle Landschaft und schmucke Orte wiegen die ein oder andere Steigung jedoch wieder auf.
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