bikeline Radkarte Saale Radweg

bikeline Radkarte Saale Radweg
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Maßstab 1:75.000 120 Seiten, Karten, Ortspläne, Übernachtungsverzeichnis, Ortsindex... mehr
Produktinformationen "bikeline Radkarte Saale Radweg"
Maßstab 1:75.000 120 Seiten, Karten, Ortspläne, Übernachtungsverzeichnis, Ortsindex

Saale-Radweg

Die Reise entlang der Saale führt durch die Wälder Oberfrankens und Thüringens, vorbei an fjordartigen Talsperren und durch stille Dörfer. Städte wie Jena, Naumburg und Halle erzählen außerdem ruhmreiche saalische Geschichten.

Von der Quelle zur Elbe

Die Reise entlang der Saale führt durch die Wälder Oberfrankens und Thüringens, vorbei an großen, fjordartigen Talsperren und durch stille, „verschieferte“ Dörfer. Städte wie Jena, Naumburg und Halle sowie die vielen Burgen und Schlösser am Wegesrand erzählen ruhmreiche saalische ­Geschichten. Exoten wie das nördlichste Weinbaugebiet Saale-Unstrut oder das längste Gradier­werk in Europa bereichern den weiteren Weg des Flusses, an dessen Ufer sich der Saale-Radweg auf etwa 420 Kilometern von der Quelle der Saale im Fichtelgebirge bis zur Mündung in die Elbe erstreckt.
Präzise Karten, genaue Streckenbeschreibungen, zahlreiche Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region und ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis – in diesem Buch finden Sie alles, was Sie zu einer Radtour entlang von Neiße und Oder brauchen – außer gutem Radlwetter, das können wir Ihnen nur wünschen.
Die Saale entspringt im Fichtelgebirge in 707 Meter Höhe am Nordwesthang des großen Waldsteins. Nach ca. 430 Kilometern mündet sie bei der Stadt Barby in die Elbe.
Der Saale-Radweg ist als Kind der Politischen Wende entstanden, war es doch erst nach dem Mauerfall möglich, am Ufer der Saale durch die drei Länder Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu radeln. Die besondere Attraktion des Saale-Radweges sind die Burgen, die zu beiden Seiten der Saale in dichter Folge zu entdecken sind.
Im Oberlauf der Saale ist der Weg durch sehr viele Steigungen gekennzeichnet. Auch wenn in den letzten Jahren der Ausbauzustand des Weges stark verbessert wurde, es gibt immer noch viele naturnahe Abschnitte, die am besten mit einem Mountainbike zu befahren sind. So ist der erste Abschnitt des Weges vor allem für naturverbundene und sportliche Radreisende geeignet.
Insgesamt ist der Saale-Radweg rund 420 Kilometer lang. Alternativen und Abstecher sind dabei nicht berücksichtigt.

Wegequalität und Verkehr

In den letzten Jahren ist die Qualität der Wege stark verbessert worden. Viele Schotterwege wurden bereits durch Asphaltwege oder zumindest Wege mit wassergebundener Oberfläche ersetzt. Die noch vorhandenen Abschnitte auf unbefestigten Wegen mit schlechter Qualität sollen gegenwärtig und in den nächsten Jahren weiterhin stark ausgebaut werden.
Auf einigen kürzeren Streckenabschnitten verläuft die Route leider noch auf verkehrsreicheren Straßen. Inzwischen weichen Sie jedoch häufiger auf neu angelegte Radwege und Radstreifen entlang der Straßen aus.
Der Saale-Radweg ist gut mit dem einheitlichen Logo und in beiden Richtungen beschildert. Die 20x20 cm großen Schilder sind nicht immer sofort zu erkennen, sie werden in den nächsten Jahren gegen größere Schilder ausgetauscht werden. Zur Kennzeichnung der Richtung sind manche Schilder mit einem Richtungssymbol versehen: „Q“ =Richtung Quelle, „M“ = in Richtung Mündung der Saale.

Tourenplanung

Zentrale Infostellen

1. AG Saale-Radwanderweg, Grochlitzerstr. 55, D-06618 Naumburg, Tel. 03445/750309, info@saale-radwanderweg.de, www.saale-radwanderweg.de
2. Tourist Information Fichtelgebirge, Gablonzer Str. 11, D-95686 Fichtelberg, Tel. 09272/969030, Fax: 09272/9690366, tourist.info.fichtelgebirge@tonline.de, www.fichtelgebirge.de
3. Thüringer Tourismus GmbH, Weimarische Str. 45, D-99099 Erfurt, Tel. 0361/37420, www.thueringen-tourismus.de
4. Landesmarkting Sachsen-Anhalt GmbH, Am Alten Theater 6, D-39104 Magdeburg, Tel. 0391/5677080, Fax: 0391/5677081, lmg@lmg-sachsen-anhalt.de, www.lmg-sachsen-anhalt.de

Streckenabschnitte des Saale-Radweges

Von Münchberg nach Saalfeld 161,5 km

Der erste Teil der Tour ist ein sportlich sehr anspruchsvoller Weg von der Quelle im Fichtelgebirge über die große Bleiloch- und Hohenwartetalsperre nach Saalfeld, wo der Fluss das Gebirge verlässt. An der Oberen Saale lernen Sie Hof am Rande des Fran­kenwaldes und das Thüringer Schiefergebirge kennen und fahren durch stille Wald- und Bauernlandschaften im ehemals deutsch-deutschen Grenzgebiet.
Dieser Abschnitt ist vor allem sportlichen und naturverbundenen Radfahrern mit Trekkingrad oder Mountainbike zu empfehlen. Die Streckenführung, die nicht immer dem Saalelauf folgen kann, weist starke Kontraste auf: Nur selten radeln Sie auf Radwegen, oft über verkehrsarme Landstraßen und Forststraßen. Es kommen auch felsige, steile Wege vor. Die Beschilderung lässt Sie nur selten im Stich und Sie haben die Möglichkeit, auf Schiff oder Bahn umzusteigen.

Von Saalfeld nach Naumburg 103,5 km

Bei Saalfeld verlässt die Tour das Gebirge und begibt sich in die sanftere Formenwelt des Mittleren Saaletales. Im äußerst reizvollen Abschnitt bis zur Unstrut-Mündung begegnen Sie den meisten der 68 saalischen Burgen und – im sogenannten Saale-Canyon zwischen Jena und Naumburg – einer Kulturlandschaft mit geradezu südlichem Flair. Höhepunkte der Reise bilden gewiss Dornburg mit den drei Schlössern, die Universitäts- und Optikstadt Jena und Naumburg mit dem weltberühmten Dom. Ein Ausflug ins Unstrut-Tal macht Sie außerdem mit der nördlichsten Weinregion Europas bekannt.
Die Zahl der Anstiege nimmt in diesem Abschnitt zwar deutlich ab, so manche Kraftprobe bleibt Ihnen dennoch nicht erspart. Sie radeln überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen und Wirtschaftswegen, nur ab und an müssen Sie auf Landstraßen ausweichen.

Von Naumburg zur Elbe 155,5 km

Im dritten Abschnitt der Tour beginnt die Saale ihren windungsreichen Unterlauf am Übergang zwischen Thüringer Becken und Halleschem Tiefland. Anfangs wird die Land­schaft in der Chemieregion um Merseburg noch von den Giganten Leuna und Buna bestimmt. Hinter Halle taucht dann der Fluss in die bezaubernde Welt des Unteren Saaletales ein. Diese archäologisch, geologisch und ökologisch bedeutsame Offenlandschaft entwickelt sich zum Naturpark.
Auf die Erlebnisse in der Natur folgt eine der schönsten Städte an der Saale, Bernburg. Seinen letzten Weg tritt der Fluss über den fruchtbaren Boden der Börden an und mündet in einem menschenleeren Augebiet in die Elbe.
Sie radeln in diesem Teil längere Strecken auf gut ausgebauten Radwegen und auf ruhigen Landstraßen. Es kommen auch Abschnitte auf unbequemen Feldwege, Plattenwegen und in Ortsdurchfahrten Kopfsteinpflasterstraßen vor.

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